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Kaninchen richtig halten

Kaninchen sind soziale Tiere und leben in Gruppen mit klarer Rangordnung. Sie werden als Heimtiere gehalten, zur Fleischproduktion, für die Rassenzucht und als Labortiere. Doch alle stammen sie von den Wildkaninchen ab und obwohl sie seit Jahrhunderten domestiziert sind, zeigen sie unter natürlichen Bedingungen im Wesentlichen noch immer dasselbe Verhalten wie ihre Vorfahren.

Alles in einem Dokument finden Sie in der Broschüre "Kaninchen richtig halten":gesamt-pdf_kaninchen_d11.pdf [1'044 KB]

Informationen zu Kaninchen im Detail:
tierschutz-kontrollhandbuchkaninchen1.pdf [1'251 KB]

Quelle: Bundesamt für Veterinärwesen

Kastration bei Kaninchen - ein fast alltäglicher..

... Eingriff für Tierärzte. Dafür gibt es einige Gründe: Alle 14 Tage sind Häsinnen heiß. Die Tragzeit beträgt ca. einen Monat und die Wurfgröße schwankt zwischen sechs und acht Jungen.
Kaninchenbesitzer könnte der Nachwuchs also schnell über den Kopf wachsen. Bei männlichen Kaninchen besteht ein anderes Problem: Da unkastrierte Rammler als aggressiv gegenüber Artgenossen gelten, sollten sie einzeln gehalten werden.

Kaninchen kleiner Rassen werden mit ..

...3 -5 Monaten,Kaninchen kleiner Rassen werden mit 3 -5 Monaten,.mittelgroße mit 4-8 und große Rassen mit 7-12 Monaten geschlechtsreif. Die Literaturangaben dazu schwanken recht stark.
Die Geschlechtsreife ist nicht gleichzusetzen mit dem Beginn der Zuchtreife, die bei kleinen Rassen mit etwa 7 und mittelgroßen mit 8 Monaten erreicht wird, große Rassen gelten mit 9 Monaten als zuchtreif.
Die Häsin wirft nach 31 Tagen Tragzeit in der Regel zwischen 4 und 12 Jungen, Zwergkaninchen haben häufig kleinere Würfe.
Man sollte allerdings immer bedenken, dass die.... .... Vermehrung von Kaninchen („Kinderzimmerzucht“) den Kaninchen in Tierheimen und in Schutzorganisationen die Vermittlung erschwert.
Denn jedes neu „produzierte“ Kaninchenjungtier nimmt einem Kaninchen im Tierheim die Chance auf ein neues, artgerechtes Zuhause weg.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskaninchen

Kokzidiose der Kaninchen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Kokzidiose der Kaninchen ist eine häufige parasitäre Erkrankung der Kaninchen. Sie wird durch bestimmte Einzeller, den sogenannten Kokzidien verursacht, die der Gattung Eimeria angehören. Die Kokzidiosen der Kaninchen lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen: Leberkokzidiose (auch Gallengangskokzidiose) und Darmkokzidiose. Kaninchenkokzidiosen treten als akute Krankheit vor allem bei Jungtieren im Alter von 6 bis 8 Wochen auf, die Alttiere sind zumeist nur Träger der Erreger, ohne selbst klinisch zu erkranken.

Inhaltsverzeichnis
1 Erreger
2 Klinisches Bild
2.1 Leberkokzidiose
2.2 Darmkokzidiose
3 Diagnose
4 Therapie
5 Prophylaxe

Erreger Kokzidien der Kaninchen

Systematik
Stamm: Apicomplexa (Apicomplexa)
Klasse: Kokzidien (Coccidia)
Ordnung: Eucoccidiida (Eucoccidiida)
Familie: Eimeriidae (Eimeriidae)
Gattung: Eimeria

Wissenschaftlicher Name
Eimeria

Arten
Eimeria stiedae
Eimeria intestinalis
Eimeria flavescens
Eimeria magna
Eimeria media
Eimeria piriformis
Eimeria irresudia

Der Erreger der Leberkokzidiose ist Eimeria stiedae. Er befällt das Epithel der Gallengänge.

Darmkokzidiosen werden durch verschiedene Kokzidienarten, die häufig auch als Mischinfektion auftreten, hervorgerufen. Nach dem Grad der Pathogenität (krankheitsauslösende Potenz) unterscheidet man stark pathogene Erreger wie Eimeria intestinalis und Eimeria flavescens sowie mäßig pathogene wie Eimeria magna, Eimeria media, Eimeria piriformis und Eimeria irresudia.

Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von enzystierten, sporulierten Zygoten (Oozysten) über kotverschmutztes Futter.

Klinisches Bild
Leberkokzidiose
Die Leber- oder Gallengangskokzidiose verläuft zumeist subklinisch, also ohne deutliche klinische Symptome. Die Tiere zeigen eine geringe Gewichtszunahme und mangelnden Appetit. Bei schwereren Verläufen, vor allem bei Tieren mit geschwächtem Immunsystem, können Verstopfung und Aufgasung (Meteorismus), Bauchfellwassersucht (Aszites) und Gelbsucht (Ikterus) auftreten, die nach einigen Tagen tödlich enden.

Labordiagnostisch lassen sich ein Anstieg der Bilirubin-Konzentration im Blut und veränderte Leberwerte nachweisen.

Darmkokzidiose
Die Darmkokzidiose kann in schweren Fällen wässrigen oder sogar blutigen Durchfall verursachen, der durch den Flüssigkeitsverlust rasch tödlich endet. Bei älteren Tieren oder schwach pathogenen Eimeria-Arten verläuft die Infektion weniger ausgeprägt und kann sich in Appetitlosigkeit und Schwäche zeigen.


Diagnose
Die Diagnose erfolgt durch den mikroskopischen Nachweis der Kokzidien im Kot.


Therapie
Die Behandlung erfolgt durch Kokzidienwirksame Medikamente wie Sulfonamide oder Sulfonamid-Trimethoprim-Kombinationen. Darüber hinaus sind Toltrazuril und Diclazuril wirksam. Unterstützend werden gegebenenfalls ein Ausgleich der Flüssigkeitsverluste durch Gabe von Elektrolytlösungen (physiologische Kochsalzlösung, Ringer-Lösung) vorgenommen sowie Mittel zur Stabilisierung der Darmflora verabreicht. Bei den nicht seltenen bakteriellen Begleitinfektionen (vor allem E. coli) sind Breitband-Antibiotika (z. B. Enrofloxacin) angezeigt.


Prophylaxe
Vorbeugend können Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen eingesetzt werden. Bereits kochendes Wasser ist zur Inaktivierung der Oozysten ausreichend. Besonders in kommerziellen Haltungen ist die tägliche Reinigung der Futterraufen und Käfige angebracht. Wirksame Desinfektionsmittel sind z. B. Kresole.